Im nächsten Jahr wird Ingenieur Isaac Clark als letzter Überlebender der USG Ishimura erneut grotesken Ekel-Kreaturen gegenüber stehen und sich mit Waffengewalt sowie Köpfchen durch die infizierte Raumstation "The Sprawl" schlagen. Darüber hinaus wird der Horror-Trip durch Mehrspieler-Partien erweitert, die wir in London erstmals ausprobieren konnten. Ist der Modus eine Bereicherung für das Dead Space-Universum oder eher überflüssig?
Michael Krosta - 4Players Redaktion:
Als Freund von Left 4 Dead kommt mir der neue Mehrspielermodus von Dead Space 2 gerade recht: Es macht verdammt viel Spaß, sich gemeinsam durch die Monsterhorden zu metzeln und sich den Aufgaben zu stellen, wobei der Überlebenkampf mit jeder verstrichenen Sekunde hektischer wird. Umgekehrt kennt die Schadenfreude keine Grenzen, wenn man in der Rolle der Necromorphs seine Gegenspieler mit allen Mitteln daran hindert, ihre Ziele zu erreichen. Vor allem, wenn man es schafft, einen der Menschen anzuspringen, werden die Auseinandersetzungen intensiv: Während ich als Ingenieur versuche, das Mistvieh durch schnelles Knopfdrücken so schnell wie möglich abzuschütteln, hämmere ich als Pack wild auf den Controller ein, um dem "Anzugträger" vorher noch den Kopf abzureißen. Schade ist nur, dass das virtuelle Menschenleben durch unendliche Respawns hier nicht so wertvoll erscheint wie bei Left 4 Dead, wo der Team-Aspekt durch den möglichen Verlust eines Mitstreiters stärker zum Tragen kommt. Dafür sorgt der Zeitdruck für einen steigenden Puls und es geht ohne Ruhepausen um Leben und Tod. Hier geht es schnell, intensiv und packend zur Sache, wobei sich mit dem grotesken Gegner-Design, der Zerstückelung und panischen Kämpfen in Unterzahl einige Stärken der Kampagne auch hier wiederfinden. Während der Mehrspieler-Modus bei manchen Titeln aufgesetzt und sogar überflüssig wirkt, scheint er bei Dead Space 2 eine echte Bereicherung zu werden, die jede Menge Spaßpotenzial birgt.
Eindruck: Wenn im Trailer nicht alle guten Szenen verbraucht wurden, könnte der zweite Teil sogar etwas Spaß machen im Gegensatz zum ersten einschläfernden Teil. Wo sind nur die guten Horrorspiele hin?
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Michael Krosta - 4Players Redaktion:
Als Freund von Left 4 Dead kommt mir der neue Mehrspielermodus von Dead Space 2 gerade recht: Es macht verdammt viel Spaß, sich gemeinsam durch die Monsterhorden zu metzeln und sich den Aufgaben zu stellen, wobei der Überlebenkampf mit jeder verstrichenen Sekunde hektischer wird. Umgekehrt kennt die Schadenfreude keine Grenzen, wenn man in der Rolle der Necromorphs seine Gegenspieler mit allen Mitteln daran hindert, ihre Ziele zu erreichen. Vor allem, wenn man es schafft, einen der Menschen anzuspringen, werden die Auseinandersetzungen intensiv: Während ich als Ingenieur versuche, das Mistvieh durch schnelles Knopfdrücken so schnell wie möglich abzuschütteln, hämmere ich als Pack wild auf den Controller ein, um dem "Anzugträger" vorher noch den Kopf abzureißen. Schade ist nur, dass das virtuelle Menschenleben durch unendliche Respawns hier nicht so wertvoll erscheint wie bei Left 4 Dead, wo der Team-Aspekt durch den möglichen Verlust eines Mitstreiters stärker zum Tragen kommt. Dafür sorgt der Zeitdruck für einen steigenden Puls und es geht ohne Ruhepausen um Leben und Tod. Hier geht es schnell, intensiv und packend zur Sache, wobei sich mit dem grotesken Gegner-Design, der Zerstückelung und panischen Kämpfen in Unterzahl einige Stärken der Kampagne auch hier wiederfinden. Während der Mehrspieler-Modus bei manchen Titeln aufgesetzt und sogar überflüssig wirkt, scheint er bei Dead Space 2 eine echte Bereicherung zu werden, die jede Menge Spaßpotenzial birgt.
Eindruck: sehr gut
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